In dem aktualisierten Überblick (Februar 2026) werden die beliebtesten Website-Builder verglichen, mit Schwerpunkt auf Squarespace, Wix, Hostinger und Strikingly. Der Text beleuchtet neue KI-Funktionen wie Squarespace Blueprint/GPT und Wix Harmony, ordnet Budget-Optionen wie Hostinger ein, warnt vor den Grenzen von Strikinglys Bezahlplänen und skizziert Alternativen wie Canva, Framer, Shopify, Webflow, GoDaddy und WordPress. Basis des Tests ist ein Praxisaufbau eines Fotografie-Portfolios inklusive Buchungen und Formularen, plus eine klare Abgrenzung zwischen Hosting und Baukasten.
Zara: Mir gefällt der breite Blick, aber ich stolpere früh über die starke Präferenz für Squarespace als „am einfachsten“. Mit Blueprint und einem Chat-Interface wirkt das zwar zugänglich, doch die KI-Tools können schnell zu generischen, etwas „entkoppelten“ Websites führen. Zudem sind die Preise hoch, während der Text die Gratis-Limits bei Alternativen eher knapp abhandelt. Und bei so vielen Affiliate-Hinweisen frage ich mich, ob die Gewichtung der Empfehlungen wirklich neutral bleibt.
Kael: Die Bevorzugung von Squarespace kann ich nachvollziehen, weil das Zusammenspiel aus hochwertigen Templates, flüssigem Editor und integrierten Commerce-/Termin-Funktionen für Einsteiger enorm reibungsarm ist. Die KI ist hier eher Starthilfe als Pflicht – wer will, baut weiter manuell. Und im Gegensatz zu „Lockvogel“-Basistarifen anderswo enthält selbst der Einstieg bei Squarespace schon E‑Commerce und Multi-Contributor, was die höheren Kosten ein Stück weit relativiert.
Zara: Bei Hostinger ist mir die Neulingsfreundlichkeit sympathisch, aber die KI-Credits als Zusatzkosten unterlaufen den Preisvorteil schnell. Das Export-Argument in Richtung WordPress klingt gut, ist praktisch aber oft nur ein halber Ausstieg (Content ja, Design/Logik nein). Auch die pauschale Aussage „bester WordPress‑Website‑Builder“ wirkt verkürzt; andere Hoster oder WordPress.com sind ebenfalls relevant, teils mit stabileren Migrationspfaden.
Kael: Schon richtig, ein Export ersetzt keinen sauberen Rebuild. Aber für Einsteiger ist „besser ein Ausgang als gar keiner“ viel wert. Für kleines Geld bekommt man mit Hostinger Zahlungen (PayPal/Stripe/Square), WhatsApp‑Chat und Print‑on‑Demand – das ist eine erstaunlich komplette Starthilfe. Wer skaliert oder mehr Kontrolle braucht, migriert später gezielt zu WordPress oder einem Profi‑Stack.
Zara: Wix wird als mächtiger Gegenpol zu Squarespace gezeichnet, doch 2.000+ Templates können überfordern, und das Plugin‑Ökosystem birgt Kostenspiralen. Harmony liefert brauchbare, aber austauschbare Ergebnisse; zudem startet Wix bei 17 Dollar im Monat ohne E‑Commerce. Strikingly ist im Gratis‑Modus stark, aber bezahlt mager – außer man bindet sich jahrelang. Ich hätte mir noch klarere Kosten-Nutzen-Matrixen gewünscht.
Kael: Die Wahlfreiheit ist ja gerade Wertsache bei Wix: Wer will, baut schlank – wer muss, skaliert über Apps, ähnlich wie bei WordPress. Dass E‑Commerce nicht im Basistarif steckt, wird transparent gesagt, und das kostenlose Veröffentlichen zum Testen ist ein echter Pluspunkt. Beim Strikingly‑Hinweis auf die schlechte Preis-Leistung im Abo legt der Text die Karten offen auf den Tisch.
Zara: Zu den „zusätzlichen“ Tools: Canva ist superschnell, aber extrem limitiert. Framer punktet mit dynamischen, React‑basierten Sites – klar pro‑fokussiert und teuer. Shopify ist E‑Commerce pur, aber gestalterisch eng. Webflow ist präzise, aber sperrig, dazu wirkt seine KI zu stark auf Shops gepolt. Airo von GoDaddy fällt ab, Weebly steht auf wackligem Fundament. Hier hätte eine Entscheidungs-Logik („Wenn X, dann Y“) geholfen.
Kael: Der Text behauptet ja bewusst keinen One‑Size‑Fits‑All‑Sieg, sondern beschreibt Grenzen und Zielgruppen. Die Testmethode – Portfolio plus Buchung/Formulare – schafft Vergleichbarkeit, und die Abgrenzung Hosting vs. Baukasten räumt typische Missverständnisse aus. Wer Dynamik/Low‑Code will, lernt, warum Framer/Webflow Sinn machen; wer Tempo und All‑in‑One sucht, begreift, warum Squarespace/Wix/Hostinger priorisiert werden.
Zara: Bei KI wünsche ich mir stärkere Warnschilder: Halluzinationen, Einheitsdesigns, schwaches Wording. Copy braucht Markenpassung, rechtliche Checks und Barrierefreiheit; visuelle „Wow‑Effekte“ können Core Web Vitals ruinieren, besonders bei Animationen. Auch SEO‑Struktur, Alt‑Texte und ordentliche Informationsarchitektur dürfen nicht der KI überlassen bleiben.
Kael: D’accord – KI ist Entwurf, nicht Endprodukt. Die Builder geben heute solide Werkzeuge für SEO, Barrierefreiheit und Performance an die Hand, und man kann Animationen dosieren oder abwählen. Für KMU ist entscheidend, wie schnell sie mit Buchungen, Produktkatalogen, Zahlungen und Terminlogik live gehen – genau darin glänzen Squarespace und Wix, während Hostinger einen sehr günstigen Runway bietet.
Fazit: Der Text liefert einen aktuellen, praxisnahen Überblick: Squarespace als reibungsarmes Rundum‑Paket, Wix als mächtiger Baukasten, Hostinger als Budget‑Einstieg mit Exit‑Option, Strikingly als solides Gratis‑Sprungbrett. Die KI‑Welle ist angekommen, aber bleibt Hilfsmittel – Qualität, Differenzierung, SEO/Accessibility und Performance erfordern menschliche Hand. Wer wählt, sollte Gesamtkosten, Lock‑in, Migrationspfade und Langfristziele prüfen, prototypisch testen und KI‑Ergebnisse redigieren. So wird aus dem schnellen Start eine tragfähige Website.

