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Fliegende Lösungen für die Landwirtschaft

In einer Ära, in der selbst ein Kühlschrank mehr Rechenleistung hat als die Computer, die die Menschheit zum Mond gebracht haben, ist es keine Überraschung, dass die Luftfahrtindustrie nun auch die Landwirtschaft erobern möchte. Doch was passiert, wenn man ein paar clevere Köpfe mit der Aufgabe betraut, die Landwirtschaft durch den Einsatz von Flugtechnik zu revolutionieren? Genau das versucht die NASA mit ihrem Wettbewerb „Gateways to Blue Skies“, bei dem sich acht Finalistenteams in die Lüfte erheben, um die Landwirtschaft am Boden zu verbessern.

Mit einem Schuss wissenschaftlicher Neugier und viel Enthusiasmus sind Teams aus Universitäten in den USA angetreten, um ihre Ideen für fliegende Helferlein zu präsentieren. Von Drohnen, die den Boden analysieren, bis zu autonomen Flugzeugen, die Viehherden überwachen können – die Vorstellungskraft kennt keine Grenzen. Es ist, als hätte man den Himmel geöffnet und gesagt: „Hey, mach doch mal was Nützliches!“

Einige der Konzepte könnten direkt aus einem futuristischen Agrar-Comic stammen. Da gibt es zum Beispiel das Projekt „Sky Shepherd“, das mit einer Kombination aus Sensoren und Algorithmen den Überblick über Rinderherden behalten soll. Man könnte fast meinen, dass die Kühe demnächst mit einem Flugzeug als Schäfer aufwachen. Oder wie wäre es mit den „RoboBees“ der University of California, die Bestäubungsaufgaben übernehmen könnten? Vielleicht sind wir nicht mehr weit davon entfernt, dass Bienen in den Ruhestand gehen und ihre Arbeit an metallische Kollegen übergeben.

Doch hinter all dem steckt ein ernstes Anliegen: Die Landwirtschaft steht weltweit vor großen Herausforderungen, sei es durch den Klimawandel, die Bevölkerungszunahme oder die Notwendigkeit nachhaltigerer Praktiken. Die NASA sieht in der Luftfahrt eine Möglichkeit, diese Probleme anzugehen, und das nicht nur, um coole Videos von Drohnen zu machen, die über Felder fliegen.

Die Finalisten dürfen ihre Konzepte nun in Palmdale, Kalifornien, präsentieren, und wer weiß, vielleicht wird das Siegerteam demnächst auf einer NASA-Internship die Gelegenheit haben, seine Idee weiterzuentwickeln. Es ist ein wenig so, als ob man einen Prototypen aus einem Science-Fiction-Film in die Realität holen würde. Und wer weiß, vielleicht wird der Himmel irgendwann voll von kleinen, fliegenden Helfern sein, die unsere Lebensmittel produzieren – eine Zukunft, die sowohl aufregend als auch ein wenig fantastisch klingt.

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