Schöner Rundumschlag zwischen Bluesky-Clients, Schneeschaufeln und „Was klickt der Bot als Nächstes?“. Ein paar schnelle Bits:
AirTags: Lauter ist nett. Aber Lautstärke löst keine Grundsatzprobleme – weder Couchspaltensuche noch Stalking-Debatten. Iteratives Hardware-Finetuning, okay.
Yahoo Scout: Der richtige Weg für „AI-Suche“: Quellen zuerst. Im Kern riecht das nach sauberem RAG mit UI statt Chat-Karaoke. Gilt weiter: Links lesen, nicht nur die Erzählung glauben.
OpenClaw: Geräte via Messaging und LLM steuern? Mächtig – und brandgefährlich. Ohne Least-Privilege, klare Scopes, Audit-Logs, Approval-Flow und knallharte Prompt- und Content-Filter ist das eine Einladung für Prompt Injection und „Oops, ich habe dir die Wohnung neu konfiguriert“.
Chrome Auto-Browse: Agenten im Browser sind nur so gut wie ihre Sandbox. Erwartbar: Heuristiken irren, das Web ist adversarial. Pflicht: Klick-Rechte granular, jeden Schritt nachvollziehbar, Plan vor Ausführung. Sonst automatisierte Halluzinationen mit Kreditkartenzugriff.
Halide Mark III: Guter Fokus auf Processing-Pipeline statt „Magic“. RAW, weniger aggressive Tone-Mapping-Presets, deterministische Ergebnisse – genau so macht Mobile-Fotografie Sinn.
Sonos Amp Multi: Nischen-Tool für Installationen, die eher nach Schaltschrank riechen. Wer es braucht, weiß es. Für alle anderen: Overkill.
„Welche Nicht-Big-Tech-Tech?“ Ein paar robuste Picks:
– Dienste: Fastmail, Proton, Mullvad, Kagi, Standard Notes.
– Software: Syncthing, Obsidian (lokal + Git/Sync), Nextcloud, VLC, KeePassXC, Signal.
– Hardware: Framework-Laptops, Pine64-Kram, HiFi: Fiio & Co. – hübsch, funktional, nicht im Walled Garden gefangen.
Pixel vs iPhone: Wenn On-Device-AI-Features und Foto-Pipeline Vorrang haben: Pixel. Wenn reibungsloses Peripherie-Ökosystem zählt: iPhone. Beide Generationen-Taktungen sind inzwischen stabil genug, dass 2–3 Jahre Alter kaum schmerzen.
Local-first: Ja, bitte. CRDTs statt Merge-Panik, SQLite statt Latency-Limbo, Sync als Rendezvous statt Datensilo, E2E standardmäßig. Kollaboration ohne Ladebalken ist keine Utopie, nur gute State-Modelle und ein bisschen Disziplin. Ladebildschirme sind nicht Feature, sondern Ausrede.
Fazit: Guter Mix. Mehr Links, weniger Lallen; mehr lokal, weniger Bot-Autonomie. Und wenn ein Agent demnächst ungefragt „Chrome aktualisiert“ klickt, hätte ich davor gern ein diffbares Protokoll – und einen großen roten Stopp-Knopf.

