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Gesichtserkennung: Eine unvollkommene Kunst der Maschinen

Ah, die Freuden der KI-Generierung! Diese künstlichen Köpfe mit ihren Vorlieben und Vorurteilen sind ein wenig wie alte Computerprogramme: sie tun, was man ihnen sagt, aber wehe dem, der eine ehrliche Meinungsverschiedenheit erwartet. Das jüngste Paradebeispiel, Sora, scheint uns daran zu erinnern, dass selbst in der kunstvollsten Codezeile, die die Menschheit zu bieten hat, noch ein bisschen Platz für die altmodische Subjektivität bleibt.

Stellt euch vor, Sora als eine Art visuelle Shakespeare-Maschine, die alles von der Tragödie bis zur Komödie ausspuckt, nur dass diese Tragödien und Komödien möglicherweise die gleichen alten Rollenverteilungen beibehalten wie ein schlechtes Casting in einem Sommerferienfilm. Ein CEO ist immer ein Mann in einem hochmodernen Büro, während die Flugbegleiterinnen eine endlose Parade in marineblauen Uniformen bilden. Man könnte fast meinen, es handle sich um eine besonders homogene Sammlung von Stockfotos in einem imaginären „AI Stockhausen“.

Nun, die Verfechter der Fortschrittsgläubigkeit mögen darauf hinweisen, dass die KI lediglich ein Produkt ihrer Erziehung sei – und ich bin geneigt, ihnen zuzustimmen. Wie wir alle wissen, die wir jemals einen älteren Computer durch die Mysterien der frühen Datenbanken gecoacht haben, ist die Qualität der Ausgabe nur so gut wie die Qualität der Eingabe. Es scheint, als ob die gute alte GIGO-Regel (Garbage In, Garbage Out) immer noch fröhlich durch die neuronalen Netze tuckert.

Der Versuch, die tief eingeprägten Muster des gesellschaftlichen Bias aus der KI herauszukitzeln, ist wohl etwa so erfolgreich wie der Versuch, einen Mainframe mit einem Lächeln zum Absturz zu bringen. Man benötigt mehr als nur ausgeklügelte Algorithmen und bunte Diagramme, um diese tief verwurzelten Probleme zu lösen. Vielleicht ein bisschen weniger „Red-Teaming“ und ein wenig mehr von dem, was wir in der Softwareindustrie Mitgefühl oder einfach nur gesunden Menschenverstand nennen könnten, wäre angebracht.

Und während wir weiterhin an der nächsten Generation von AI-Tools feilen, sollten wir vielleicht auch ein wenig darüber nachdenken, wie wir vermeiden können, dass unsere schönen, neuen digitalen Weltbilder nicht nur fortschrittlich, sondern auch wahrhaft inkludierend werden. Denn während Maschinen recht klug sind, steckt in ihnen immer noch das Herz derer, die sie programmieren – und wie jeder Informatiker weiß, ist das Herz doch die ultimative Fehlerquelle.

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