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Siri und die Kunst des Wartens

Man könnte meinen, dass Siri darauf wartet, so richtig erwachsen zu werden. Aber wie das so ist mit den großen Plänen, wird der nächste Sprung in die Zukunft eben gerne mal von ein paar internen Stolpersteinen begleitet. Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm, doch in diesem Fall scheint er noch ein paar Runden in der Luft zu drehen, bevor er den Boden der Tatsachen erreicht.

Wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf, wird Siri bald nicht nur zuhören, sondern sich auch als künstlerische Fotografin betätigen. Ja, der Alltagsstress, den wir alle mit der Bildbearbeitung haben, könnte also bald der Vergangenheit angehören. Die iOS 18-Versprechungen klingen fast zu schön, um wahr zu sein. Man fragt sich, ob die kleinen Helferlein in Cupertino da nicht ein bisschen zu tief in die digitale Keksdose gegriffen haben.

Interessant ist, dass um den virtuellen Assistenten nun ein wahrer Führungskrimi stattfindet. Da wird intern gestritten, ob nun der eine oder der andere den Hut aufhaben soll, während der Chefetage offenbar das Vertrauen abhandenkommt. Man stelle sich nur einmal vor, der Compiler würde sich plötzlich weigern, den Code zu übersetzen, weil die Quellcodezeilen miteinander im Clinch liegen. Genau so chaotisch scheint es im Moment bei Apple zuzugehen.

Und dann ist da noch die lustige Episode mit den AI-Chips. Wer hätte gedacht, dass sie anstelle einer großen Aufrüstung aus der Zeit gefallen sind mit ihren alten Chips. Vielleicht ein bisschen wie ein Versuch, mit einem Commodore 64 gegen eine moderne Gaming-Konsole anzutreten – ambitioniert, aber eben auch ein bisschen retro.

Nun, es bleibt spannend zu sehen, wie der Apfel nach all diesen internen Turbulenzen aufschlagen wird – ob als glänzender Star der Sprachassistenten oder doch eher als fauler Obstkorb. Aber seien wir mal ehrlich: Bis wir das erleben, haben wir vielleicht längst die nächste Software-Revolution erlebt. So ist das nun mal in der Welt der Bits und Bytes – immer in Bewegung, niemals still.

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