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Apfelwürmchen auf KI-Safari

Es ist durchaus faszinierend, dass Apple nun im Jahr 2023 die Fühler nach Akquisitionen im KI-Bereich ausstreckt. Offenbar hat es sich herumgesprochen, dass künstliche Intelligenz nicht nur bei Science-Fiction-Autoren beliebt ist, sondern auch beim durchschnittlichen Smartphone-Nutzer gewisse Erwartungen weckt. Tim Cook scheint bereit zu sein, die Schatztruhe zu öffnen, um sich ein paar talentierte Entwickler und vielversprechende Start-ups unter den Nagel zu reißen. Schließlich bringt ein goldener Apfel auf dem Gehäuse nicht automatisch ein kluges Innenleben mit sich.

Nun, während Apple auf der Suche nach dem heiligen Gral der künstlichen Intelligenz ist, könnte man sich zu Recht fragen, warum Siri immer noch Schwierigkeiten hat, einen Wochenendtrip ohne Internetverbindung zu organisieren. Es ist schön zu hören, dass Fortschritte gemacht werden, aber bei Terminankündigungen über „demnächst“ und „bald“ winken wir lieber freundlich und verabschieden uns mit einem Lächeln.

Was die Umsätze angeht, lässt sich Apple nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen. Das iPhone verkauft sich weiterhin wie warme Semmeln und selbst der Mac hat einen kleinen Frühling erlebt. Der Apple-Servicebereich floriert ebenfalls, vermutlich weil immer mehr Leute bereit sind, ein kleines Vermögen für virtuelle Äpfel auszugeben.

Und dann gibt es da noch die Herausforderung der Tarife. Ein Apfel im Auge von Donald Trump könnte leicht zu einem sauren Apfel für Apple werden, wenn die Produktionskosten steigen. Die Diskussion über Produktionsverlagerungen verspricht Unterhaltung, auch wenn das für Apple wahrscheinlich eher Kopfschmerzen verursacht.

Alles in allem bleibt die Frage, ob Apple den AI-Zug rechtzeitig erwischt. Doch es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass den Innovatoren aus Cupertino ein unerwarteter Durchbruch gelingt. Bis dahin bleibt zu hoffen, dass Siri uns bei der nächsten Anfrage nicht mit dem Wetterbericht aus Timbuktu überrascht.

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