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Der unsichtbare Elefant im Datenraum

Ah, ChatGPT und die unendlichen Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz. Oder wie wir Informatiker sagen: der neueste Versuch, unsere Maschinen dazu zu bringen, uns endlich zu verstehen, während wir selbst oft nicht einmal den Unterschied zwischen einer Tasse Kaffee und einem USB-Stick erklären können, bevor wir den ersten Schluck genommen haben.

Es ist erfreulich zu sehen, dass der KI-Assistent jetzt sogar Bilder analysieren kann. Früher haben wir Informatiker das gleiche gemacht, aber wir nannten es „googeln“ – ein alter Trick, der seltsamerweise immer noch hervorragend funktioniert. Der Unterschied? Google fragt wenigstens nicht nach meinem Namen oder ob ich zufrieden mit meiner letzten Suchabfrage war.

Die temporären Chats sind eine nette Funktion – wie ein Papierflieger, den man baut und dann diskret in den Papierkorb wirft, bevor jemand die Liebesbotschaft auf dem Flügel entdecken kann. Aber Vorsicht: Wer denkt, dass Geheimnisse vor unseren digitalen Freunden sicher sind, sollte bedenken, dass „temporär“ bei Software oft bedeutet, dass die Daten irgendwann auf einer Backup-Festplatte in Sibirien landen könnten.

Die Speicherfunktion von ChatGPT verbessert sich – ein zweischneidiges Schwert. Klar, die Personalisierung ist verlockend, doch wenn der Assistent anfängt, meine Vorlieben besser zu kennen als meine eigene Mutter, könnte es Zeit für ein klärendes Gespräch sein. Und wer weiß, ob die KI nicht irgendwann empfiehlt, das Mittagessen durch einen 3D-gedruckten Proteinriegel zu ersetzen, weil ich „in letzter Zeit viele Salate gegoogelt“ habe.

Die drei Nachteile von ChatGPT sind wie die drei Musketiere, immer präsent und bereit, Schwerter zu kreuzen: Halluzinationen, Voreingenommenheiten und ein ökologischer Fußabdruck, der es mit einem Elefantenherdenritt aufnehmen könnte. Ein guter Informatiker mag hin und wieder eine Halluzination als „Feature“ verkaufen, aber in der Regel möchten wir doch lieber in der Realität verankert bleiben.

Zum Abschluss: Ja, liebe Leser, melden Sie sich für diesen Newsletter an. Es ist der digitale Äquivalent eines Informatikstudiums im Schnelldurchlauf, nur ohne die langen Bibliotheksnächte und den Koffeinentzug. Und wer weiß, vielleicht entdecken Sie dabei, dass Ihre Toastersteuerung doch mehr Potenzial hat, als nur Toast zu rösten.

Bleiben Sie kritisch, wissbegierig und vergessen Sie nicht, dass selbst das intelligenteste Programm immer noch an der Gnade seiner Programmierer hängt – und der Kaffeequalität im Büro.

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