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Smartwatches: Die Evolution der kleinen Handgelenkcomputer

Ein Blick auf den aktuellen Stand der Android-Smartwatch-Welt zeigt: Fragmentierung ist hier kein Fremdwort, sondern ganz normaler Alltag wie eine zersplitterte Festplatte kurz vor dem Defragmentierungstool. Doch wo einst nur eine Handvoll Optionen existierte, hat der Markt inzwischen die schiere Vielfalt von Konfigurationsdateien in einem Softwareprojekt angenommen. Man fragt sich, welche Watch für welches Bedürfnis optimal ist, während man sich an Compiler-Fehler erinnert, die einem stundenlanges Debugging beschert haben.

Die Samsung Galaxy Watch 6 Classic könnte man fast als die ‚Legacy Software‘ unter den Smartwatches betrachten. Bewährt, robust und mit einem drehbaren Rahmen, der fast so nostalgisch ist wie der 3,5-Zoll-Diskettenschlitz, den man heutzutage nur noch im Museum findet. Sieht man mal von der Tatsache ab, dass zukünftige Wear-OS-Updates nicht unbedingt garantiert sind – wie das Datenbank-Modell, das nach einem Major Update plötzlich inkompatibel ist – bleibt sie ein solider Begleiter.

Auf der anderen Seite schürt die Google Pixel Watch 3 Begeisterung, besonders wenn man ein Verfechter der Google-Ökosystem-Effizienz ist. Sie erinnert an den Moment, wenn ein neuer Algorithmus in der Theorie funktioniert und in der Praxis ebenfalls bereitwillig performt, ohne den Server in die Knie zu zwingen. Mit verbesserten technischen Features und nahtloser Integration zeigt sie, dass Google weiterhin auf der Überholspur fährt – vorausgesetzt man hat sich nicht bereits in Samsungs ‚walled garden‘ verirrt.

Und dann haben wir noch die OnePlus Watch 2, die aus den Kinderkrankheiten ihrer Vorgänger gelernt hat. Eine Plattform, die nun tatsächlich nutzbar scheint und nicht wie das Beta-Stadium einer Open-Source-Software, das man aus Neugier getestet hat, nur um festzustellen, dass es den Rechner zum Absturz bringt.

Kurzum, egal ob man auf der Suche nach dem neuesten Gadget ist oder einfach nach einer stabilen Lösung zum Synchronisieren seines digitalen Lebens – die Vielfalt der Smartwatches bietet fast so viele Möglichkeiten wie die Programmiersprachen, die man sich fürs nächste Projekt auswählen kann. Nur dass man hier nicht stundenlang darüber streiten muss, welche die beste ist. Oder etwa doch?

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